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Bauvorhaben
Quelle: Presse

(schon über 3.554 Unterschriften!)

Standpunkt

Der Verein »Freunde des Augartens« sagt aus aktuellem Anlass »Nein« zur weiteren Verbauung im Parkschutzgebiet Augarten.

Stein des Anstoßes – eine Konzerthalle mit über 500 Sitzplätzen

Als neues Bauprojekt soll eine Konzerthalle am sogenannten Augartenspitz Ecke Castellezgasse/Obere Augartenstrasse mit über 500 Sitzplätzen für die Wiener Sängerknaben gebaut werden. Wie es aussieht, scheint der einstimmige Beschluss der Bezirksvertretung vom September 1998, den Augarten vor weiterer Verbauung zu schützen, wenig effektiv zu sein.

Neuer Flächenwidmungsplan

So wurden nach der 2000 erfolgten Unterschutzstellung des Augartens zwei Jahre später im Flächenwidmungsplan des Augartens Baulandflächen für alle bestehenden Gebäude gewidmet und teilweise kräftig aufgerundet.
Innherhalb der Augartenmauer sind aktuell rund 10% der Fläche als Bauland mit Gebäudehöhen von 3 bis 13 Metern gewidmet. Diese Umwidmungen wären ohne Zustimmung des Bezirks nicht möglich gewesen.

Die Eckdaten, Quelle Wiener Sängerknaben und Medien:

  • Errichtung eines Konzertsaals mit 430 Sitzplätzen
  • angeschlossene Kinderoper für weitere 80 Besucher
  • Bauwerk unter- und oberirdisch
  • tägliche Aufführungen geplant
  • Zerstörung dekmalgeschützter Bausubstanz
  • breit gefächerter Spielplan von Klassik über Weltmusik bis Pop
  • Schaffung von Zufahrtsmöglichkeiten für Reisebusse
  • voll ausgestatteter, multifunktionaler Konzertsaal
  • Konzerte mit Vokal- u. Instrumentalmusik internationaler Ensembles
  • Spielbetrieb täglich von 17:00 bis 23:00


WSK Konzertsaal 2. Version (10/2008) Modell:

WSK Konzertsaal 2. Version (10/2008) Modell Ansicht 1/3 WSK Konzertsaal 2. Version (10/2008) Modell Ansicht 2/3 WSK Konzertsaal 2. Version (10/2008) Modell Ansicht 3/3

Präzedenzfall Konzerthalle?

Der Verein befürchtet, dass damit ein weiterer Präzedenzfall geschaffen wird, sollte das neue Bauprojekt realisiert werden. »Mit Recht können sich die fragen, die nicht bauen dürfen, warum andere bauen dürfen«, schlussfolgerte Dipl.-Ing. Erwin Pönitz. »Damit ist Tür und Tor für weitere Verbauung geöffnet, da der politische Wille alles möglich macht.«


Ende des Bauland-Tohuwabohus.

Foto © M. Juen